An diesem Sonntag wollte ich eigentlich Nebelbilder am Rhein fotografieren. Nebel gab es leider nicht. Also einmal mehr auf zum Nonnenmattweiher.

Aufgrund der Windstille und des wolkenlosen Himmels spiegelten sich dort die Bäume und Sträucher im dunklen Wasser auf ganz spezielle Weise. Also: Polfilter auf das Objektiv schrauben und Stativ ausfahren.

Das erste Foto entstanden am süd-/östlichen Ende des Sees:

Ok, ganz nett. Aber irgendwie wollte die Sonnen nicht über den Hügel steigen und diesem Setup den zusätzlichen Kick geben.

Erst am anderen Ende des Sees ergaben sich dann Bildmöglichkeiten, wie ich sie mir vorgestellt hatte.

Beim Zurücklaufen sah ich, wie die Sonne eine perfekte Linie durch den Wald zog und Licht und Schatten symmetrisch getrennt wurden.

Fazit: Die tiefstehende Sonne des Herbstes erzeugt kontrastreiche Stimmungen. Bei Windstille spiegeln sich “die Objekte” perfekt im Wasser wider. Je nach Position des Fotografen ergeben sich fast surreale Bilder. Das müsste auch gute Schwarz-/Weiss-Bilder geben …

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